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The Walking Dead: S9E13 Engpass (Chokepoint) – Review

Die aktuelle The Walking Dead-Folge Chokepoint ist eine relativ actionreiche. Vor allem im Teil um den Kampf zwischen Daryls Crew und den Whisperers geht es kaltblütig her. Aber es läuft unter den Überlebenden nicht nur blutrünstig, sondern teils auch überraschend vernünftig ab. In der 13. Folge der 9. Staffel versucht die kleine Gruppe rund um Daryl, die Whisperers in eine Falle zu locken und zu überlisten. Außerdem steht der Jahrmarkt an, doch zuvor gilt es, noch eine Hürde auf dem Weg zu überwinden.

Handlung

Wir erinnern uns an das Ende der letzten Folge. Daryl und Connie haben Henry und Lydia aus den Fängen der Whisperers befreit und sind sich uneinig, wo ihr Weg nun hinführen soll. Während Henry gerne mit Lydia durchbrennen möchte, bringt Daryl jedoch Carol ins Spiel. Schließlich einigen sie sich darauf dem Suchtrupp der Whisperers eine Falle zu stellen und suchen einen geeigneten Ort dafür.

Währenddessen wurde bei den Whisperers, aufgrund des Angriffs von Daryl und Connie, ein Mitglied verwundet und steht kurz vor der Wandlung zum Untoten. An diesem Beispiel wird deutlich, wie die Gruppe mit dem Thema Tod umgeht. Auch wenn man es anfangs nicht vermutet, handelt es sich bei ihnen auch nicht um empathielose Wesen, denn dem Opfer wird ein Abschied mit seiner Ehefrau arrangiert, ehe man Teil des Meers an Untoten wird. Spätestens hier wird deutlich, dass die Gruppe die Untoten Wächter (eng. Guardians) nennt. Was auch den vergangenen Episodentitel erklären dürfte.

The Walking Dead: S9E13 Engpass (Chokepoint) - Review
© AMC

Daryl, Connie, Henry und Lydia stoßen schnell auf ein Hochhaus, das Connie, wie sich im Verlauf der Folge herausstellt, bewusst ausgesucht hat, denn ihre Gruppe war schon einmal hier. Der Vorteil ist, dass die Untoten ihnen nicht nach oben folgen können, sie ihnen aber bereits eine Falle gestellt und die Wege nach oben bereits präpariert haben. Durch einen entscheidenden Tipp von Lydia, dass es nicht unbedingt eine Herde sein wird, die ihnen nachgeschickt wird, sondern eher Beta und ein paar Leute als Verstärkung ermuntert dies Daryl, die rechte Hand Alphas zuerst auszuschalten. Wie sich später herausstellt, ist mit Beta allerdings nicht zu spaßen.

Wie bereits schon im Kerker klar war, spielen bei Henry und Lydia die Hormone verrückt. Um seiner neuen Liebe etwas Schutz bieten zu können, fertigt er ihr sogar einen eigenen Stock mit angespitztem Ende, falls sie sich verteidigen müsse. Allerdings möchte sie nicht so ohne Weiteres ihre langjährigen Weggefährten töten. Schließlich gestehen sich beide ihre Gefühle füreinander ein und es kommt zu einem Kuss zwischen den beiden, welcher allerdings durch Daryl unterbrochen wird. Kurze Zeit später entdecken die beiden frisch Verliebten die Ankunft von Beta und einigen Untoten, wohingegen sie Daryl diese mit einem Bolzen im Hirn des frisch gewandelten Ex-Gruppenmitglieds willkommen heißt.

The Walking Dead: S9E13 Engpass (Chokepoint) - Review
© AMC

Beta erkennt recht schnell, dass es sich hierbei um eine Falle handelt, lässt sich jedoch davon nicht abschrecken. Connie und Henry schalten jeweils einen Gegner aus bis Henry verletzt und von Lydia bzw. Hund gerettet wird. Währenddessen kümmert sich Daryl um die beiden Gefährten von Beta, schaltet diese problemlos aus und stellt sich anschließend Alphas rechter Hand. Nach einem sehr interessanten Schlagabtausch kann Daryl Beta mit einem Ass im Ärmel überlisten und ihn einen Fahrstuhlschacht runterstoßen – Was ihn allerdings nicht umbringt, wie am Folgenende zu sehen ist.

Bei dem nächsten Handlungsstrang befinden wir uns im Königreich, denn diese stehen einer weiteren Bedrohung bevor, den Highwaymen. König Ezekiel beharrt darauf, sich den neuen Gegnern entgegenzustellen und diese auszuschalten, noch bevor der Jahrmarkt beginnt. Noch bevor der Angriff durchgeführt wird, bittet Carol mit den Highwayman zu verhandeln, denn sie glaubt, man könnte eine diplomatische Lösung finden. Da Ezekiel seiner Königin keinen Wunsch abschlagen kann, lässt er sich auf ein Treffen ein. Dort stößt der Vorschlag des Königs, ihre gestohlenen Waren auf dem Jahrmarkt an den Mann zu bringen, sofern sie als Wachmänner auf den Routen zum Königreich agieren, auf Gelächter, aber dann hat ausgerechnet Carol die rettende Idee, indem sie vorschlägt, dass sie mal wieder einen Film sehen können. Und schon wurden, zumindest vorerst, neue Verbündete gefunden.

The Walking Dead: S9E13 Engpass (Chokepoint) - Review
© AMC

Und da eine Abmachung eben eine Abmachung ist, kommen die Highwayman ihren Pflichten nach und unterstützen die Reisenden aus Hiltop und geleitet sie sicher ins Königreich.

Kritik

Hier gibt es für mich in dieser Episode nur recht wenig zu sagen. Allen Anfang macht Henry, welcher mir mit seinen hormonellen Wandlungen gewaltig auf die Nerven geht. Klar er ist auch nur ein Teenager, aber begreift er denn nicht, dass er mit seinen Handlungen, seine Familie und seine Freunde in Gefahr bringt? Auch wenn es zwischenmenschlich sicher gut für Lydia ist, jemanden zu haben dem sie sich nähern kann.

Ein anderer Punkt wäre, dass es einfach zu offensichtlich ist, bei welchem Walker es sich um Beta handelt. Es gibt kaum einen Walker, welcher einen solchen Bart und einen solchen langen schwarzen Mantel trägt. Diesen hätte Daryl mit Leichtigkeit vom Hochhaus erschießen können. Natürlich wäre das zu einfach gewesen und auch zu langweilig. Allerdings ist das für mich ein Punkt, welcher mich unglaublich triggert, wenn ich mir vorstelle, dass man Beta auch etwas schlichter und anonymer hätte kleiden können, wenn er auf Mission geht.

Das größte Lob geht wol an die Kampfszene zwischen Daryl und Beta. Auch wenn für mich deutlich wurde, dass Beta scheinbar nicht unbedingt auf das Töten aus ist, denn er hätte Daryl mit Sicherheit das ein oder andere Mal das Licht ausknipsen können, genießt er den Kampf mit ihm richtig. Es ist ein schöner Schlagabtausch, welcher den Zuschauer hin und wieder leicht zittern lässt.

7 / 10

wshbr

Die Episode Chokepoint findet eine gute Mischung zwischen Action und Zwischenmenschlichem. Dabei wird gezeigt, dass manche Lösungen härtere Bandagen erfordern und manche einfach gelöst werden können, wenn man das Gespräch sucht. Ebenso wird deutlich, dass Alleingänge, wie die von Henry, durchaus Konsequenzen haben und die Mitstreiter in Gefahr bringen können.

wshbr

Tagchen auch, ich bin Jesper. Ich befasse mich schon seit einiger Zeit ausgiebig mit Serien & Filme und hoffe, dass meine Beiträge den ein oder anderen Leser von einer neuen Serie oder einem neuem Film überzeugen können! Viel Spaß!