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Jumanji – Willkommen im Dschungel: Review zum Remake

Aktuell scheint es ja einen regelrechten Trend in Hollywood zu geben, jeden noch so erfolgreichen Film, wenn er nicht fortsetzbar ist, neu zu verfilmen. Besonders im letzten Jahr gab es eine enorme Flut an Remakes, manche erfolgreich und manche eher nicht. Bereits bei der Ankündigung, dass man Jumanji neu verfilmen wollen würde, hatte man sehr große Angst. Besonders die Besetzung, bestehend aus Dwayne Johnson, Jack Black und Kevin Hart sorgte nicht gerade für Begeisterung. Hauptgrund war, dass man das Erbe von Robin Williams in Gefahr sah, schließlich möchte man einen solchen Film nicht mit den Füßen treten.

Handlung

In dem brandneuen Abenteuer Jumanji: Willkommen im Dschungel mit den Schauspielstars Dwayne Johnson, Jack Black, Kevin Hart und Karen Gillan werden vier Teenager in die gefährliche Dschungelwelt von Jumanji hineingezogen und in Avatare mit einzigartigen Fähigkeiten verwandelt. Statt mit Hausaufgaben und Nachsitzen haben sie es jetzt mit schwarzen Mambas und anderen Gefahren zu tun. Dort müssen sie das waghalsigste Abenteuer ihres Lebens bestehen – andernfalls bleiben sie für immer im Spiel gefangen.

Kritik

Auch wenn man von Remakes halten kann was man möchte, habe ich generell nichts dagegen, sofern sie allerdings auch ihrem Zweck dienen. Ich persönlich habe es gern, beliebte Geschichten nochmals zu erleben. Was Jumanji: Willkommen im Dschungel angeht, ist es meiner Meinung nach auch kein reines Remake, sondern eher eine Neuinterpretation, welche sowohl junge Zuschauer als auch die Kenner des Originals begeistern könnte.

Für die junge Zielgruppe hat man natürlich die Besetzung entsprechend angepasst. Dwayne Johnson und Kevin Hart sind absolute Stars und feierten besonders im Komödiengenre einen Erfolg nach dem anderen. Sie spielen ihre gewohnten Figuren, Johson den harten Draufgänger und Hart den kleinen, lustigen Kerl. Insgesamt können ohnehin alle Darsteller mit dieser Vorgabe überzeugen, gerade aber die Co-Stars Jack Black und Karen Gillan geben dem Remake einen kleinen Feinschliff.

Eine weitere gute Entscheidung der Neuverfilung war es aber auch, Jumanji nicht wieder als Brettspiel darzustellen. Die Umwandlung in ein Videospiel passte das ganze etwas an unsere moderne Zeit an. Natürlich kommt in einem modernen Film die Action auch nicht zu kurz. Wie schon bei anderen Remakes wechseln sich witzige und actionreiche Szenen regelmäßig ab. Der Film ist kurzweilig und unterhaltsam, ohne dabei allzu sehr ins alberne abzudriften. Im Großen und Ganzen eine schöne Hommage an das Original.

Jumanji – Willkommen im Dschungel: Review zum Remake
© Sony Pictures Releasing GmbH

Auch wenn das ganze äußerst positiv klingt, soll das nicht heißen, dass Jumanji frei von Fehlern ist. Auch wenn ein paar Witze manchmal nicht wirklich überzeugen können, kann man dennoch darüber hinweg sehen. Er erfüllt seinen Zweck und wenn man auf den Humor steht ist der Film auf jedenfall eine Empfehlung.

6.5 / 10

wshbr

Jumanji: Willkommen im Dschungel ist eine gelungene Neuinterpretation des Originalfilms. Er punktet mit gut gewählten Darstellern, oftmals witzigen Situationen und unterhaltsamen Actionsequenzen. Sofern man keinen großen Blockbuster erwartet oder ein Drama welches über eine komplexe Hintergrundstory verfügt, hat man hier eine unterhaltsame Actionkomödie der besseren Art.

wshbr

Tagchen auch, ich bin Jesper. Ich befasse mich schon seit einiger Zeit ausgiebig mit Serien & Filme und hoffe, dass meine Beiträge den ein oder anderen Leser von einer neuen Serie oder einem neuem Film überzeugen können! Viel Spaß!