Crystal Lake – True North | Album-Review

Viele Musikfans hören sowohl Musik von Interpreten ihrer Sprache, als auch der Weltsprache Nummer Eins „Englisch“. Doch wie sieht es denn eigentlich mit japanischen Interpreten aus? Die meisten wird hierbei wohl die Sprache an sich abschrecken, doch wenn man ein wenig Zeit aufwendet um sich mit den Texten und Entstehungsprozessen von ausländischen Songs oder Alben zu beschäftigen, dann findet man so einige unbekanntere Schmuckstücke. Vor allem, wenn ein japanischer Interpret primär englische Texte verwendet. Folgendes Review soll somit um solch ein Schmuckstück gehen und ist hierbei primär an die Rock- und Metal-Fans unter euch gerichtet. Die Band Crystal Lake ist nämlich keines Falls für wirklich sanfte Musik bekannt, sondern nennt eine Mischung von j-Metal und Metalcore ihr Zuhause. Auch wenn die Band bereits seit 2002 existiert, so haben sie ihren großen Erfolg erst mit ihrem aktuellen Album „True North“(2016) und dessen Vorgänger „The Sign“(2015) geschafft. 

True North

Um dieses Album in einem Satz zu beschreiben, würde ich wohl „Klangvoller Metalcore mit dem gewissen Hang zum Mosh-Pit“ wählen. Ich bin grundsätzlich ein Fan von thematisierten Alben und freue mich auf Abwechslung in den Tracks.  True North schafft es hierbei mit dem Lied „Alpha“  ein unglaublich gutes Intro für die folgenden Songs zu liefern. Nach dem Intro warten Neun weitere Tracks in einer bunten Mischung aus Hardcore-Mosh Pit-Musik und entspannendem melancholischen Metalcore auf euch. Das Album bietet eine Kombination aus tiefen Growls, sauberen Screams und Clean Vocals, wohlklingenden Riffs und einem kleinen elektronischem Touch.

Die Aufmachung der Retail-CD ist im simplen weißen Papp-Cover gehalten, welches das Kunstwerk auf der Vorder- und Rückseite gut untermalt. Ich hatte es mir, zusammen mit einem Longsleeve-Shirt, in einer Sonderaktion direkt aus Japan vorbestellt, was leider entsprechend kostspielig war. Leider haben wir in Deutschland immer noch ein kleines Problem mit „Indie“-Veröffentlichungen aus anderen Ländern und müssen somit Alternativen suchen. Zum Zeitpunkt meiner Bestellung war allerdings noch nicht klar, dass das Album auch nach Europa kommen würde. So ist dieses nun auch endlich über einen offiziellen Händler verfügbar.


8.5
von 10

Ravenstorm

Durch die Kombination aus tiefen Growls, sauberen Screams und Clean Vocals, wohlklingenden Riffs und einem kleinen elektronischem Touch, schafft es die Band mit diesem Album qualitativ an den Vorgänger "The Sign" anzuknüpfen. Ich finde, dass die Jungs von Crystal Lake hierbei eine perfekte Mischung aus sanften und aggressiven Songs getroffen haben. Der Flair der einzelnen Tracks geht gut von einem in den anderen über und wir dürfen wir unser Gehör einer sauberen Linie von Intro bis Outro leihen.


Ravenstorm
Guten Tag die Damen und Herren, mein Name ist Armin aka. Ravenstorm. Ich schreibe gerne Artikel und Reviews zu Spielen und Anime/Manga.

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