Die Braut des Magiers – Band 1 | Manga-Review

Der Manga Mahō Tsukai no Yome zu Deutsch Die Braut des Magiers feierte sein Debüt bereits am 30. November 2013 in Japan und schaffte es zwei Jahre später auch in die deutschen Läden und Versandhäuser. Die Lizenz für diesen außergewöhnlichen Manga sicherte sich hierbei der Publisher TOKYOPOP. Mit dem am 11. Mai 2017 erscheinenden 6. Band kommt es somit recht gelegen euch diesen Manga ein wenig vorzustellen. Das folgende Review widmet sich größtenteils dem ersten Band der Reihe und somit erhält dieser auch eine eigene Bewertung. Weitere Reviews zu folgenden Bänden werden natürlich nachgeliefert.

cover

Jahr:

Deutschland: 2015

Japan: 2013

Genre: Fantasy, Romance
Deutscher: TOKYPOP
Künstler:

Kore Yamazaki

Bände: bisher 5 Bände

Die Braut des Magiers

Das Leben spielt nicht immer einfach und im Falle von Chise Hatori, spielt das Leben eher unfair. Nur mit einer Mutter aufzuwachsen ist schon schwer als Kind und als diese auch noch verstirbt, fühlt sich Chise wie aus dem Leben gerissen. Als hätte sie das Schicksal nicht schon genug mit Füßen getreten, so wird sie nun auch bei ihren Verwandten wie der letzte Dreck behandelt. Es gibt nichts wofür es sich jetzt noch zu leben lohnt.

Als eines Tages ein Fremder ihr ein Angebot macht sich doch in Obhut einer Person zu geben, welche wenigstens Verwendung für sie hätte, willigt sie ein. Als sie sich plötzlich auf einer Auktion als Rarität wiederfindet, weiß sie nicht so recht was hier mit ihr geschehen würde. Eine Slay Vega soll sie sein, doch was das ist weiß sie nicht genau. Als sich die potentiellen Käufer immer weiter hoch bieten, tritt ein Mann auf die Bühne und lässt alle Gebote durch eine unvorstellbar hohe Summe verstummen. Er kündigt an, dass er sie zu seinem Lehrling machen wolle.

Völlig Konfus von den Geschehnissen fühlt sich Chise komplett überfordert mit der Situation. Als der Mann sich dann noch als Magier ausgibt und sie beide nach England teleportiert, weiß sie nicht mehr ob sie noch ganz bei Sinnen ist. Zu ihrem Verwundern scheint der Magier nichts böses im Sinn zu haben und behandelt sie mit äußerst freundlicher Gastgebermanier. Um die Geschehnisse der letzten Minuten klarzustellen, erklärt ihr der Magier mit der Knochenmaske Elias Ainsworth, dass ein Slay Vega ein Mensch sei, der magische Wesen wahrnehmen könne und außerdem noch eine besondere Begabung für Magie hätte. Das sei der Grund warum er sie zu seinem Schüler machen wolle. Aber das scheint nicht der einzige Grund gewesen zu sein. Elias eigentlicher Gedanke war nämlich sie zu seiner Braut zu nehmen. Ob sie mit dieser neuen Situation klar kommen wird und was sie von Elias Idee hält erfahrt ihr bei „Die Braut des Magiers“.

Mangaka:

Seit 2013 erscheint der Titel der Mangaka Kore Yamazaki in Houbunshas „Manga Time Kirara Forward“-Magazin, dieses sollte einigen unter euch ja unter anderem für Gakkou Gurashi und Aldnoah.Zero bekannt sein. Auch wenn sie mit ihren vorherigen Projekten Futari no Renai Shoka und Frau Faust schon einen kleinen Erfolg feiern konnte, schaffte sie ihren großen Durchbruch nun letzten Endes mit Die Braut des Magiers.

Der Zeichenstil von Kore Yamazaki ist wie für diese wundersame Fantasy-Welt geschaffen und untermalt die Atmosphäre der Geschichte blendend. Doch auch die von Ihr inszenierte Welt und Handlung bietet Abwechslung und die perfekte Mischung aus ernster Romanze und witziger Comedy.

Veröffentlichung in Deutschland:

Auch bei dieser Manga-Reihe setzt TOKYOPOP wieder einmal auf hohe Qualität und überzeugt mit guter Druckqualität und sauberer Übersetzung. Auch die anfangs teuer wirkenden 9,95 € für einen Band lassen sich schnell rechtfertigen indem man die Größe des Bandes bedenkt. Dieser ist nämlich nicht in Standard TOKYOPOP-Größe sondern besitzt eine Übergröße. In meiner Erstausgabe war des Weiteren eine kleine Autogrammkarte mit Illustration im Band versteckt, ob sich diese weiterhin in den Bänden verstecken kann ich leider nicht sagen, da ich mir keine Mangabände doppelt zu lege.

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Leseprobe

 

Quellen:

Tokyopop


8.5
von 10

Ravenstorm

Kore Yamazaki erzählt in ihrem aktuellen Werk "Die Braut des Magiers" eine umwerfende Fantasy-Geschichte und schafft sich somit ein hervorragenden Start auf dem deutschen Markt. Der Zeichenstil und die Inszenierung der Geschichte untermalen die Personen dieser mysteriöse Welt und deren Werdegang perfekt. Die Geschichte schafft es somit, zusammen mit dem imposanten Großformat des Bandes selbst, eine Kombination zu kreieren, welche einen sehr schnell neugierig auf diese wundersame Welt macht. Man will förmlich in diese Geschichte eintauchen und immer immer mehr lesen. Wer somit auf der Suche nach einer schönen, mit ein wenig Witz angehauchter, Romance-Geschichte ist und sich auch im Fantasy-Bereich heimisch fühlt, sollte hierbei auf jeden Fall mal ein Blick in die "Die Braut des Magiers"-Reihe werfen.


Ravenstorm
Guten Tag die Damen und Herren, mein Name ist Armin aka. Ravenstorm. Ich schreibe gerne Artikel und Reviews zu Spielen und Anime/Manga.

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