Steam: 3 Millionen Dollar Strafe verhängt

Valve wurde im Prozess in Australien mit einer Strafe von 3 Millionen Dollar schuldig gesprochen, da sie gegen die lokale Gesetzgebung verstoßen haben. Der Kundenservice mit Blick auf das Rückgaberecht sei einfach nicht ausreichend und dementsprechend soll die Online-Plattform in Zukunft besonders ihre australischen Kunden besser informieren und beraten. 

Steam: 3 Millionen Dollar Strafe verhängt

Der Betreiber von Steam, Valve, wurde aufgrund eines Verstoß gegen australisches Recht zu einer Strafe von 3 Millionen Dollar verurteilt.

Man könnte meinen es wäre ein böses Weihnachtsgeschenk, denn pünktlich zum Heiligabend wurde das Unternehmen am 23. Dezember zu einer Strafe von 3 Millionen australische Dollar verurteilt. Besonders die Angaben der Online-Plattform, dass Kunden kein Anrecht auf Rückerstattung und eine Qualitäts-Garantie bei Spielen haben, passte dem Gericht überhaupt nicht. Außerdem versuchte sich Valve hinter der Ausrede zu verstecken, dass sie nicht über das australische Recht aufgeklärt wurden und erst darüber bescheid wussten, als sich der australische Verbraucherschutz einschaltete.

Der Richter, James Edelman, sah diese Aussage ebenfalls als billige Ausrede und interpretierte dies als ein generelles Desinteresse an den australischen Gesetzen. Daher fiel sein Urteil besonders hart aus. Er setzte ein Bußgeld an, das zwölf Mal höher ist als regulär. Demnach wurde aus den von dem Unternehmen vorgeschlagenen 250.000 Dollar schnell mal 3 Millionen Dollar.

Wie denkt ihr darüber? Haltet ihr die Strafe im Bezug auf die Größe des Unternehmens für gerechtfertigt? Teilt uns eure Meinung mit!

wshbr

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