China: Streaming-Gesetz verabschiedet

Peking verschärft die Zensur-Gesetze im Bezug auf Video- und Computerspiele. Daher dürfen Spiele, welche nicht von der Regierung genehmigt worden sind, nicht mehr live gestreamt werden. Die kosten für den Lizenzierungsprozess sind immens hoch, aber dennoch wichtig für die regierende Partei.

China: Streaming-Gesetz verabschiedet

Die seit 1949 herrschende Regierungspartei KPCh beim 18. Nationalkongress in Peking.

Ein neues Gesetz verschärft die ohnehin schon sehr strengen Regeln für Video- und PC-Spiele in China und schränkt die Streamer vor Ort damit noch mehr ein. Wie das chinesische Kultusministerium offiziell mitteilt, dürfen nicht von der Regierung genehmigte Spiele nicht mehr via Livestream mit den Zuschauern geteilt werden.

Als wären die Bewohner Chinas nicht ohnehin schon einer starker Zensur unterlegen werden die Gesetze drum herum nur noch verstrickter und genauer. Bevor ein Spiel nämlich auf den Markt kommt, wird es staatlich geprüft und darf ohne eine offizielle Genehmigung nicht veröffentlicht werden. Selbst große und sehr bekannte Publisher wie Blizzard mussten in China Anpassungen an Spielen vornehmen, um grünes Licht zu bekommen.

Im Allgemeinen überwacht die chinesische Regierung sehr viel, was im Land so vor sich geht. So wurden eigene staatlich kontrollierte Streaming-Plattformen wie Panda.tv oder Douyu eingeführt und Portale wie Twitch sind weitestgehend gesperrt.

wshbr
Tagchen auch, ich bin Andy aka. wshbr. Ich schreibe gern Artikel und Reviews zu den unterschiedlichsten Sachen. Hauptsächlich behandle ich Themen zu Games, Musik, Film und Serien.

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